Senza replica

Die Bläserphilharmonie aus Varel

Personalien Senza replica

Der Dirigent - Friedhelm Stahl


Friedhelm Stahl, geb. 1952 in Bad Oldesloe, wuchs in Wolfsburg auf. Als Pastorensohn begleiteten ihn in seiner Kindheit Kirchenmusik und Posaunenchöre. Von 1970 bis 1977 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (Ziel: Privatmusikdozent für Trompete), absolvierte bei Prof. Willi Träder seine Dirigierausbildung und bei Prof. Erwin Wolf die Ausbildung als Solist. 1978 folgte er dem Ruf der Städtischen Musikschule Oldenburg als Trompetendozent und Fachbereichsleiter für Bläser.

 

Darüber hinaus übernahm er 1980 die Leitung des Pocket-Jazz-Orchesters Oldenburg und trat 1981 in das Dozententeam des Oldenburger Jugendorchesters ein. 1982 wurde Friedhelm Stahl die Leitung der Musikvereinigung Varel, heute Bläserphilharmonie Varel e. V. - Senza replica, übertragen. 
Dieses Orchester führte er von 1987 bis 2003 wiederholt zum Sieg beim Niedersächsischen Orchesterwettbewerb. 1992 übernahm er die Leitung der Bläserwochenenden des Blasmusikverbandes Nord-West. Friedhelm Stahl wurde 1993 vom Deutschen Musikrat mit einem einjährigen Dirigierstipendium ausgezeichnet und nahm am internationalen Dirigentenkurs bei Jan Cober teil. Neben den Jahreskonzerten in Varel hat er seit 2002 Sonderkonzerte mit namhaften international renommierten Solisten dirigiert. 2004/2005 spielte er mehrere CD’s ein.
Für seine großen künstlerischen Verdienste wurde ihm 2008 die Landschaftsmedaille, die höchste Auszeichnung der Oldenburgischen Landschaft, verliehen.

 

Dr. Wolfgang Raschen


Wolfgang Raschen ist der 1. Vorsitzende des Vereins „Bläserphilharmonie Varel e. V. - Senza replica“. Das Interesse an  Musik wurde bereits in der Kindheit geweckt und im Alter  von 12 Jahren begann er mit „seinem Instrument“, der  Klarinette. Bei der Berufswahl sollte die Musik aber schönstes Hobby bleiben und er wurde Jurist. Er ist heute als Richter  am Landgericht in Oldenburg tätig und seit 1999 Mitglied  der Bläserphilharmonie Varel.


Die Solisten unserer Konzerte:


André Saad


André Saad stammt aus einer Musikerfamilie. Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte der Cellist im Musikschulorchester, im Landesjugendorchester und im RIAS-Jugendorchester. Während dieser Zeit gewann er einen zweiten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und machte sein Abitur. Er absolvierte sein Studium an der Universität der Künste in Berlin bei Markus Nyikos und Michael Sanderling. Wichtige Erfahrungen als Orchestermusiker sammelte er im Rahmen eines Ferenc-Fricsay-Stipendiums beim Deutschen Symphonieorchester sowie beim RSB Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und an der Deutschen Oper Berlin.

Die Gotthard-Schierse Stiftung zur Förderung junger begabter Musiker ermöglichte es ihm 1999 als Kammermusiker zu debütieren, im Jahr darauf wurde er im Konzerthaus Berlin als Solist engagiert. Als Studio-, Kammer- und Orchestermusiker arbeitete der vielseitige Cellist unter anderem mit Christian Thielemans, Gerd Albrecht, Vladimir und Dimitri Ashkenazy, Nigel Kennedy, David Garrett und Udo Jürgens zusammen.

Seit 2001 ist André Saad Solo-Cellist des Oldenburgischen Staatsorchesters. Daneben ist er als Dozent an der Carlvon-Ossietzky-Universität in Oldenburg tätig und gründete 2007 mit seinen Orchesterkollegen Lev Gelbard, Birgit Rabbels und Christoph Rabbels das Ventapane Quartett, das zu den herausragenden Quartettformationen im norddeutschen Raum zählt.


Holger Denckmann


Holger Denckmann wurde in Lübeck geboren und besuchte dort das Katharineum. Nach dem Abitur und einem Freiwilligen Sozialem Jahr studierte er an der Hochschule für Musik Detmold in der künstlerischen Ausbildung das Hauptfach Schlagzeug bei Prof. Peter Prommel. Daneben studierte er an der Hochschule für Künste Bremen Musikerziehung Jazz mit dem Hauptfach Vibrafon bei Prof. Florian Poser. Holger Denckmann hat zahlreiche Auszeichnungen errungen, u.a. als Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ und Gewinner des Hochschulpreises der Hochschule für Künste Bremen im „Duo Krousis“.
Neben Tätigkeiten als künstlerischer Assistent für Jazzvibrafon und Improvisation an der Hochschule für Musik in Detmold sowie Workshopleiter für Jazztheorie, Bandchoaching, Jazzmallets, Percussion und Komposition, unterrichtet Holger Denckmann seit 2005 das Fach Schlagzeug und Percussion an verschiedenen Musikschulen. Gemeinsam mit Ruven Ruppik veröffentlichte er das Lehrbuch „Cajon – die Groovebox“. Als Schlagzeug- und Percussionlehrer ist er sehr darauf bedacht, die Schüler möglichst breit auszubilden und ihnen verschiedene viele Musikstile nahezubringen. Seine besondere Leidenschaft gilt der Weltmusik. Seit Oktober 2014 ist Holger Denckmann Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg.


Alexander Vorontsov


Alexander Vorontsov, geboren 1995 in Tscheljabinsk/Russland, lebt seit seinem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Den ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von vier Jahren, mit 11 Jahren trat er dem Institut zur Früh-Förderung Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei. Derzeit studiert er dort bei Prof. Teppo Koivisto im 5. Semester, wird seit 2007 von der Gertrud-und-Hellmut-Barthel-Stiftung unterstützt und ist seit 2011 Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Musikalische Impulse erhielt er auf zahlreichen Meisterkursen.

 

Als Solist und Kammermusikpartner ist Alexander Vorontsov vielfacher Preisträger und Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er gibt regelmäßig Klavierabende, u. a. in Aachen, Davos, Hamburg, Hannover und Wien und war auf Konzertreisen in St. Petersburg und Kiew. Er war Gast verschiedener Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival sowie Konzertreihen. 2013 war Alexander Vorontsov Juror des XX. Internationalen Klavierwettbewerbes, seit dem Sommer 2015 ist er der künstlerische Direktor der hannoverschen Konzertreihe "Plathner's Eleven". Auch als Komponist ist er erfolgreich, ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs Komposition von Jeunesse Musicale und erhielt den Sonderpreis für die beste Eigenkomposition beim Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Weimar.  


Maria de Fatima


Maria de Fatima beherrscht die weltumfassende Sprache der Gefühle und kann in Menschen Saudade, die tiefe Sehnsucht, wecken. Die Brasilianer drücken saudade, mit der Leichtigkeit ihrer Rhythmen aus, die Portugiesen durch die Melancholie eines Fado und die Jazzgrößen mit dem Blues. Maria de Fatima fügt das Alles auf ihre besondere Art zusammen.  Sie wuchs in Lissabon auf, als der Fado in den einheimischen Kneipen regierte, während man den neuen Sound des Bossa Nova im Radio spielte. Diese beiden Stilrichtungen und deren Gefühle sind der Mittelpunkt ihrer musikalischen Entwicklung, die mit dem Studium des Jazzgesangs am Hilversumer Musikkonservatorium begann. Zurzeit unterrichtet sie an der Musikschule Oldenburg und der Musikhochschule Bremen. Darüber hinaus gibt sie zahlreiche Konzerte und Workshops in Europa. 2010 gewann sie den hochdotierten BMW Jazz-Award-Preis.


Silke Beyer


Geboren in Wilhelmshaven, interessierte sie sich bereits früh für die Musik. Neben musikalischer Früherziehung erhielt sie Unterricht für Blockflöte, Orgel, Querflöte und Saxophon und beschäftigte sich bereits als Schülerin in Wilhelmshaven mit dem Gesang. Beruflich hat sie zwar nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften den Weg der Betriebswirtin eingeschlagen, ohne Musik geht es aber nicht. Bei der Bläserphilharmonie Varel e. V. - Senza replica spielt sie seit 1998 Saxophon, ihre gesangliche Entwicklung verfolgt sie bei dem „Showcase Musical Theater e.V.“ in Oldenburg.


Josef Muhr 


Der gebürtige Niederbayer studierte an der Hochschule für Musik Würzburg im Hauptfach Klarinette. Nach der Künstlerischen Diplomprüfung und einem Aufbaustudium absolvierte er bis 1993 die Meisterklasse von Prof. Wurlitzer. Bereits 1990 erfolgte ein Studienaufenthalt am Mozarteum in Salzburg bei Prof. Erika Frieser im Fach Kammermusik. Ferner betrieb er weiterführende Studien u.a. bei Thomas Lampert (Städtisches Symphonisches Orchester Würzburg), Reinhard Schönemann (Deutsche Oper Berlin), Es-Klarinette bei Heinz-Gert Rückel (Deutsche Oper Berlin), Bassklarinette bei Dieter Velte (Deutsche Oper Berlin) und Karlheinz Steffens (Bayrischer Rundfunk München). Parallel studierte er Saxophon bei Norman desChennes in Würzburg. Er war Preisträger beim Wettbewerb der Musikalischen Akademie Würzburg und bekam aufgrund herausragender Leistung ein Stipendium an der Deutschen Oper Berlin. Schon früh wurde er Mitglied in zwei bekannten Kammermusik-Ensembles: Den „Würzburger Mozartbläsern“, und den „Würzburger Bläsersolisten“. Seit einigen Jahren widmet sich Josef Muhr verstärkt auch der zeitgenössischen Musik; zusammen mit dem „Ensemble Musik unserer Zeit“ hat er sich im In- und Ausland einen guten Namen für multimediale Präsentationen von Avantgarde-Musik erworben. Im September 2004 spielte er im Rahmen des Musikfestes Bremen ein Konzert mit dem „Absolute Ensemble“ unter der Leitung von Kristjan Järvi. Seit 1996 ist Josef Muhr Solobassklarinettist im Oldenburgischen Staatsorchester mit Engagements in diversen deutschen Sinfonieorchestern. Seit der Spielzeit 2014/15 spielt er verstärkt Saxophon am Oldenburgischen Staatstheater.


Eric Franceries


1959 als Sohn einer Gitarristin und eines Gitarristen geboren, begann er schon sehr früh Gitarre zu spielen. Erste Auftritte mit 8 Jahren im Duo mit seinem Vater brachten ihm die Bezeichnung „Wunderkind“ ein. Bereits in dieser Zeit wurde er an der National Akademie von Lyon unterrichtet, an der sein Vater Professor war. Im Jahre 1977 wurde er Schüler von Professor Alexandre Lagoya am Conservatoire National Superior de Musique von Paris. Mit 20 Jahren erhielt er den 1. Preis in dessen Klasse. Eric Franceries gilt als der bedeutendste Vertreter der „Lagoya Schule“. Er gewann in diesen Jahren verschiedene internationale Gitarrenwettbewerbe, u. a. den von Radio France im Jahre 1983.

1980 wurde er Professor am Conservatoire in Chambery und war damit der jüngste Professor der bis dato ernannt wurde. Neben seiner Lehrtätigkeit widmet sich Eric Franceries seinen Konzerten, die ihn in viele europäische und außereuropäische Länder führen. Während er den Schwerpunkt auf Solo-Konzerte legt, spielt er gerne auch in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, wie z. B. Gitarre und Bandoneon oder Gitarre und Querflöte. Für viele Jahre war Eric Franceries Duo-Partner des weltbekannten Flötisten Jean-Pierre Rampal. Auch als Solist in Orchesterkonzerten ist er sehr gefragt. Die Vielseitigkeit des Meistergitarristen zeigt sich auch in der intensiven Begegnung mit Jazz-Musikern, wie z. B. Claude Bolling.

Eric Franceries begeistert seine Zuhörer immer wieder mit seiner virtuos spritzigen Spielart. Von atemberaubenden Geschwindigkeiten wechseln seine Finger mühelos ins Adagio, zu sanften und weichen Klängen, um gleich darauf wieder einen Wasserfall von Tönen durch den Raum perlen zu lassen. Mit spielerischer Leichtigkeit bewältigt er auch anspruchsvollste Passagen, verschmilzt mehr und mehr mit seinem Instrument.


Alexej Kosarev

 

Der in Moskau geborene Tenor Alexej Kosarev absolvierte sein Gesangs- und Schauspielstudium an der Moskauer Gnessin-Hochschule für Musik und Theater. 
Bereits mit 22 Jahren sang er den Alfredo in Verdis La Traviata an der Moskauer Helikon Oper, zu deren Ensemble er bis 2002 gehörte. Gastspiele führten den Tenor in dieser Zeit u.a. auf Festivals nach Spanien und Frankreich, so an die Opera National de Paris. Es folgten Engagements an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und am Theater Freiburg. 
Zusätzlich gastierte er am Opernhaus Zürich, bei den St.Pölten Festspielen, am Landestheater Flensburg, am Theater Bremen und am Landestheater Linz. Seit 2008 ist Alexej Kosarev am Oldenburgischen Staatstheater engagiert, wo man ihn in zahlreichen Spitzenpartien (La Traviata, Werther, Lady Macbeth von Mzensk und Trou-badour) erleben konnte. Zur Zeit verkörpert er in den Puccini-Opern Madama Butterfly die Partie des Pinkerton und die des Cavaradossi in Tosca.


Evgeny Yatsuk

 

Evgeny Yatsuk wurde am 22.Juni 1973 in Workuta (Russland) geboren. Nach Abschluss der Schulzeit besuchte er von 1988-1992 zunächst die Musikfachschule seiner Heimatstadt, um anschliessend ein Musikstudium an der Staatlichen Musikhochschule Petrosavdosk im Fachbereich Trompete aufzunehmen. Während dieser Zeit (1992-1997) hatte er Gelegenheit, im Rahmen eines Studentenaustausches bei Professor Arne Bjornhei an der Musikhochschule Tromsö (Norwegen) sich ein Semester fortzubilden.
Praktische Erfahrungen sammelte Evgeny Yatsuk schon früh im Symphonieorchester der Stadt Petrosavdosk, in verschiedenen Militärorchestern in Leningrad und im Orchester des St. Petersburger "Rimskij Korsakow Theaters". Von 2001-2003 setzte er sein künstlerisches Aufbaustudium an der Hanze Hoogeschool van Groningen bei Auke van der Merk fort und übersiedelte im September 2003 nach Deutschland, wo er seit 2004 in Oldenburg heimisch ist.
Mit dem Blechbläser Quintett "Nevsky Brass" gab er zahlreiche Konzerte, ebenso mit dem von ihm und anderen Groninger Musikstudenten gegründeten Ensemble "Nevsky Band", mit dem er 2 CD`s aufnahm ("The First Step, "Just For Brass"). Sein Können ist gefragt als Dozent für Trompete an Schulen in Oldenburg und Leer, Auftritte u.a. mit der Oldenburger "M-Band", der "Ratsmusik Oldenburg" und der "Bläserphilharmonie Varel - Senza replica" zeigen, dass seine grossen solistischen Fähigkeiten im Weser-Ems Gebiet sehr geschätzt werden.

Charlotte Leitner

 

Die in Wien geborene Charlotte Leitner Sopranistin studierte Gesang an der Musikakademie und am Konservatorium der Stadt Wien. Bald folgten Engangements im Im- und Ausland. Von 1988-1997 war sie Mitglied der Wiener Volksoper, von 1991-1997 der Wiener Staatsoper. 
Sie deckt das breite Spektrum vom Musical über Operette, Oper bis hin zur modernen Oper ab. Später widmete sie sich verstärkt der Oper und debütierte 1995 an der Mailänder Scala als Papagena unter der Leitung von Ricardo Muti, außerdem in der “Arena di Verona” , “Teatro San Carlo” Neapel und “Margio Fiorentino”. Wichtige Station war ein Engagement an der Neuen Oper Wien als Elisabeth in "Glaube, Liebe, Hoffnung". 
Konzertauftritte im In- und Ausland ergänzen ihr Betätigungsfeld.
Durch zahlreiche Engagements, u.a. in Hamburg, Berlin und Oldenburg, hat Charlotte Leitner eine besondere Beziehung zum norddeutschen Raum und seinen Menschen gewonnen.

 

Jason Weaver

 

Jason Weaver, geboren in Arizona, fing mit 6 Jahren an, Klavier zu spielen. Er studierte Klavier in Tuscon (Arizona) und gewann während dieser Zeit zahlreiche Preise als Lied-Begleiter sowie den ersten Preis beim Tuscon Symphonic Wettbewerb mit dem zweiten Klavierkonzert von Rachmaninov. Als Jazz-Pianist bereiste er mit der Gruppe “The Maximums” den gesamten Südwesten der USA. 
Nach erfolgreichem Abschluß des Studiums an der Universität von Texas in Austin zog er 1995 gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Mary Kehl, nach Deutschland, um seine musikalische Karriere fortzusetzen.
Er war Begleiter am Klavier vieler namhafter Sängerinnen und Sänger, gründete die “Austrian-American Mozart Academy” in Salzburg, wo er auch im Auftrag der Universität Miami beim Sommermusikprogramm tätig war. Das erste Theaterengagement führte ihn als musikalischen Leiter an das Theater Neustrelitz. Gegenwärtig ist er Kapellmeister am Oldenburgischen Staatstheater. Zahlreiche Opern-, Operetten- und Musicalaufführungen tragen seine Handschrift. Das überaus erfolgreiche Projekt, das er mit seiner Frau ins Leben gerufen hat, ist das Frauen-Swing-Trio “Swingin’ Sisters”, für das er als Arrangeur, Pianist und Bandleader tätig ist.
Mit Senzareplica gab er im März ‘05 ein mitreißendes Konzert im Stadttheater Wilhelmshaven, das auf der CD "Broadway Gala" zu hören ist.

 

 

 Paul Brady

Der gebürtige Ire Paul Brady begann 1991 sein Musikstudium in Maynooth, leitete den dortigen Kammerchor und erhielt Gesangs-unterricht bei Sir Peter Cronin und Jeanni Reddin, bis er 1994 nach Deutschland kam, um seine Ausbildung an der Musikhochschule Köln bei Hans Sotin fortzusetzen. 1997 wurde er als lyrischer Bariton am Oldenburgischen Staatstheater engagiert und hat im Laufe seiner mittlerweile schon über zehnjährigen Tätigkeit in Oldenburg zahlreiche grosse Partien, u.a. als Papageno, Sixtus Beckmesser, Escmillo, Graf Almaviva und Wolfram von Eschenbach, um nur einige zu nennen, gesungen. Neben seiner Arbeit im Bereich Oper, Operette und Musical widmet er einen grossen Teil seiner künstlerischen Arbeit dem Konzert- und Liedrepertoire.

 

 

Daniel Bonilla-Torres

 

In Ponce, Puerto Rico (USA) geboren, studierte er dort zunächst Theologie und Politische Wissenschaft. Absolvierte eine Ausbildung als Fagottist, Chor und Orchesterleiter am Conservatorio de Música de Puerto Rico - Bachelor of Music Degree. Opernausbildung an der Manhattan School of Music in New York; Abschlussprüfung als Opernsänger in Opernproduktion - Master Degree. Gesangsstudium mit Prof. Sra. Angeles Otein in Puerto Rico und weiter mit Prof. Gabor Carelli in New York; ergänzend daran mit Studium in Interpretation mit den Professoren Georg Schick, Anton Coppola und Otto Herz. Träger des Preises Lucrezia Borgia von der Spanischen Regierung, Kathryn Long Stiftung der Metropolitan Operahause Assoc. und des Opernpreises des Puertorrikanischen Instituts von Puerto Rico in New York. 
Operatisches Debut mit der New Jersey State Opera in 1971 neben Genzer, Hines, Martinucci und Bardelli in Verdi‘s “Atilla” in der Partie des Leone. Es folgten weitere Engagements in den USA: Hauptrollen am Lake George Opera Festival (NY), New Jersey State Opera, Houston Grand Opera (Texas), Puerto Rico Symphony Orchestra (Festival Casals), Miami Symphony Orchestra und Albany Symphony Orchestra (NY) u. a. Seit 1976 in Europa: Züricher Oper und Stuttgarter Staatsoper als Festengagement; weitere Gastverträge am Nationaltheater München, Mannheim, Hamburg, Düsseldorf, Oldenburg, Lübeck, Kiel Frankfurt u. a.Verfügt über ein breites Opern- Konzert- und Liederabendrepertoire. Lieder und Konzertabende in Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Frankreich, Schweden und The Netherlands sowie in USA und Latein-amerika, wo die Kritiker über seine Interpretationsfähigkeit und Stimm-führung begeistert und lobenswert geschrieben haben (s. Pressestimmen). 
In letzter Zeit, als freischaffender Opern- und Konzertsänger, hat er auf der Bühne auch als Schauspieler mitgewirkt, um seine dramatischen Interpretationsfähigkeiten zu erweitern. Sein entwickeltes Konzept in der Partie des "El Duende" in Astor Piazzollas Tango Operita Maria de Buenos Aires hat ihn seit der ersten Uraufführung in Kiel (Deutschland), wo diese Tango Operita zum ersten Mal auf der Bühne als komplette Opernproduktion gezeigt wurde, durch Italien (Bozen, Vignola, Milano, Bologna, Venedig), Japan (Tokio, Kioto, Nagasaki), Griecheland (Tessaloniki), Schweiz (Schwyz) u.a., geführt. Zusammen mit der italienischen, berühmten Sängerin Milva und dem TangoSeis Ensemble aus Milano hat er dieses wunderschöne argentinische Musikstück bekannt gemacht (s. Pressestimmen). 
Die Premiere der neuen Produktion an der Komischen Oper Berlin dieser Tango Operita fand am 22. Januar 2006 mit ihm in der Rolle des El Duende mit großem Erfolg statt (s. Pressestimmen). Nach seinem erfolgreichem Auftritt in Berlin wurde er für eine weitere Produktion von "María de Buenos Aires" im Rahmen des Birgitta Festivals 2006 in Tallinn, Estland eingeladen

 

 

 Mary Kehl

 

 

Mary Kehl stammt aus Seattle, Bundesstaat Washington. Entdeckt wurde ihre Stimme durch den Chorleiter der Highschool, der ihr Talent zu fördern wußte und sie für die Bereiche Klassik und Jazz begeisterte. Ein vierjähriges Stipendium schloß sie mit dem Bachelor’s Degree an der Universität von Arizona in Tuscon ab und gewann während dieser Zeit den “Southern Arizona Opera Guild Award” und den Wettbewerb der nationalen Gesangslehrer-Vereinigung. 
1995 zog sie mit ihrem Ehemann Jason Weaver nach Deutschland, wo sie in zahlreichen Opern- und Musicalrollen engagiert war, u.a. auch am Staatstheater Oldenburg. Sie gründete ihre eigene Produktionsgesellschaft, die “Highlight Music Productions”, ist Mitglied der “Swingin’ Sisters” und hat 2003 eine Gershwin-Revue mit dem Titel “George G. and me” geschrieben, die überaus erfolgreich im Spielraum des Oldenburgischen Staats-theaters als “Kammer-Kult-Musical” lief.

 

 

 Stephan Ziwich

 

Stephan Ziwich ist ausgebildeter Tanzpädagoge und Musicaldarsteller. Aufgewachsen in Stuttgart, lernte er an der dort ansässigen New York City Dance School seine ersten Step und Jazz Dance Schritte. Eine staatlich anerkannte Ausbildung in Ballett und diversen Modern Techniken, Gesang und Schauspiel folgte, die er an der Stage School of Dance & Drama in Hamburg komplettierte.
Es folgten zahlreiche Engagements in ganz Deutschland. So spielte er an den Städtischen Bühnen Münster, in Hamburg im Schmidts Tivoli, dem St. Pauli Theater und in "Buddy Holly". Am Oldenburgischen Staatstheater war er in "Anything Goes" und "West Side Story" zu sehen. Er choreografierte die "Rocky Horror Show" in Hamburg, "Anatevka" in Wilhelmshaven und "Der kleine Horrorladen" am Waldau Theater Bremen, wo er auch als Dozent für Jazz und Steptanz an der European Musical Akademie tätig ist.

 

Jule Pünjer

 

Die Schülerin der Liebfrauenschule Oldenburg spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Geige. Ihr erster Lehrer, Hanno Herrling, Geiger am Oldenburgischen Staatstheater, erkannte schon nach den ersten Unterrichtsstunden die aussergewöhnliche Begabung und förderte sie in besonderer Weise, so dass Jule 2004 bis 2007 regelmässig erste Preise beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" gewann und 2007 sogar den Landeswettbewerb Niedersachsen für sich entscheiden konnte.
Zahlreiche Konzerte, Meisterkurse bei Florian Meierott (z.T. mit Auszeichnung), Förderkurse des Landesmusikrates Nieder-sachsen sowie Teilnahme an Festivals in Deutschland und Polen folgten.
Seit 2007 ist sie Schülerin bei Professor Munteanu in Hamburg und bereitet sich auf den diesjährigen Wettbewerb "Jugend musiziert” vor. Als Konzert-meisterin des Jugend-sinfonieorchesters Oldenburg und Mitglied des Orchesters der Liebfrauenschule beweist sie zudem ihre Stärke im Ensemblespiel.

 

 

 Florian Poser

 

Florian Poser, geb. 15. April 1954 in Hamburg, lernte zunächst Violoncello und zahlreiche andere Instrumente. Seit 1973 ist er Vibraphonist und erhielt während seines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Unterricht auf diesem Instrument bei Wolfgang Schlüter. Er vertiefte seine Kenntnisse durch Teilnahme an zahlreichen internationalen Jazz-Kursen (u.a. bei Gary Burton, David Friedman und Dave Samuels). Mit seinen eigenen Projekten wie “Florian Poser’s Lifeline” und “Brazilian Experience” sowie in der Zusammenarbeit mit namhaften Musikern wie Klaus Ignatzek, Peter Finger und anderen nahm er über fünfzehn CD’s auf, spielte auf Tourneen und Konzerten in ganz Europa sowie in Fernost. Er konnte sich durch zahlreiche Fernseh- und Rundfunkproduktionen einen Namen nicht nur als Instrumentalist, sondern auch als Komponist machen. Florian Poser hat seit 1994 eine Professur im Fach Popularmusik am Institut für Musikpädagogik der Hochschule für Künste und der Universität Bremen. Außerdem ist er Dozent für Jazz an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Seine zahlreichen musikalischen Aktivitäten wurden durch verschiedene Kompositionspreise, Auszeichnungen, staatliche Stipendien und Nominierungen bei internationalen Wettbewerben gewürdigt.

 

Monika Leufgen

 

Monika Leufgen begann 1992 als dreifache Bundespreisträgerin des Solo-Wettbewerbs “Jugend musiziert” ihr Musikstudium im Fach Saxophon an der Hochschule für Künste in Bremen. Nach ihrem Abschluss mit Diplom in den Hauptfächern Saxophon und Klarinette des Studienganges Musikerziehung folgte das Aufbaustudium “Künstlerische Ausbildung” an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Hermann Cordes. Nachfolgend schloss sie ein Auslandsstudium an der Musikhochschule Enschede (NL) in der Klasse von Johan van der Linden ab.
Sie nahm an Meisterkursen bei Iwan Roth, Jean-Marie Londeix und Arno Bornkamp teil; von 1992 bis 1999 war sie Mitglied des Hannover-Saxophon-Quartetts und erhielt damit 1992 den 2. Förderpreis beim Kammermusikwettbewerb der Hochschule für Musik und Theater Hannover; seit 1992 1. Alt-Saxophonistin der “Deutschen Bläserphilharmonie; 1995 Finalistin des ”Internationalen Gustav-Bumcke-Wettbewerb” für Solo-Saxophon; aktive Teilnahme am 11. Welt-Saxophon-Kongress in Valencia; 1998 folgte die erste solistische CD-Einspielung mit dem Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Walter Ratzek.
Seit 1999 unterrichtet Monika Leufgen als hauptamtliche Saxophon- und Klarinettenlehrerin an der Kreismusikschule Bitburg-Prüm. In der Quartettformation “Deutsches-Saxophon-Ensemble” ist sie seit 2000 Mitglied als Alt-Saxophonistin.
Presseartikel: Interview mit M. Leufgen

 

 

 Michele Marelli

 

Marelli studierte bei Alan Hacker in England und im Alter von 19 Jahren diplomierte er sich mit Höchstnoten unter der Leitung von Prof. Giacomo Soave am Konservatorium "A. Vivaldi" in Alessandria. Neben dem Musikstudium (welches auch Komposition und elektronische Musik umfasste) schloss er die klassische Matur und ein Literatur- und Philosophiestudium an der Universität Turin ab.
Sein Interesse an verschiedensten musikalischen Ausdrucksformen führte ihn zur Interpretation der schwierigen Werke von Karlheinz Stockhausen, welche auch theatralische und tänzerische Techniken miteinbeziehen. Mit 18 studierte er in Deutschland bei Suzanne Stephens und lernte den deutschen Komponisten kennen. Bald entwickelte sich eine intensive künstlerische Zusammenarbeit. Dabei widmete sich Marelli auch dem Bassethorn, auf welchem ihn Giorgio Gaslini als den „führenden Interpreten“ (“esecutore principe”) bezeichnet. Marelli wurde Assistent in der Klarinettenklasse der Stockhausen Kurse Kürten, wo ihm Stockhausen vier Mal den Preis für die beste Interpretation überreichte. Er wurde Mitglied des Ensembles von Stockhausen, mit welchem er zwei CDs aufnahm (auch als Solist) und viele Werke unter der Leitung des Komponisten urauffürte.
Marelli gewann zahlreiche nationale und Internationale Wettbewerbe, unter anderem den Honorary Logos Award in Gent (Belgien), den Vortragswettbewerb der Gioventù Musicale d'Italia und den ersten Preis der “Krzysztof Penderecki International Competition” in Krakau. Seit Juni 2001 ist er Stipendiat der Musikvereinigung De Sono in Turin. 2006 gewann er den "Master dei Talenti Musicali" Preis der Fondazione CRT in Torino. (Text entnommen bei wikipedia.de)

 

 

 

Rolf Plagge

 

Information über Rolf Plagge

 

Weitere Mitwirkende

 

 

Cornelia Krönert-Schuster

Die Hamburgerin Cornelia Krönert Schuster studierte 1975/76 Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, setzte ihr Studium 1976-1980 an der Fachhochschule für Gestaltung u.a. bei Prof. August Ohm fort, das sie als Diplomdesignerin abschloss. Seit dieser Zeit ist sie freiberuflich als Malerin, Grafikerin und Karikaturistin tätig.Neben zahlreichen Ausstellungen ist das Heranführen von Erwachsenen und Kindern an die Malerei ein Schwerpunkt ihrer Arbeit , wobei sie mit Ihrer Malschule „Kunterbunter Hund“ in ihrem eigenen Atelier in Ammersbek / Schleswig-Holstein insbesondere mit Kindern phantasievoll – kreative Arbeit leistet.

 

 

Axel Goldbeck

 

Axel Goldbeck , geboren 1970 in Bielefeld, ist seit 2001 freiberuflicher Komponist, Arrangeur und Musiker, hauptsächlich tätig im Bereich Film- und Theatermusik. Er schloss sein Studium in den Fächern Musik, Geschichte und den Instrumentalfächern Orgel, Posaune und Schlagzeug an der Universität Osnabrück mit dem ersten Staatsexamen ab, bekam 1998 den "Jonscher-Förderpreis" der Universität Osnabrück für hervorragende Leistungen im Bereich der Musik und wurde 2004 mit einem Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen bedacht.
Neben Bühnenmusiken für das Theater Osnabrück und Musiken für Kurzfilme entstanden in den Jahren 2003 und 2004 die Musiktheaterprojekte “Perry Rhodan und die Erben des Universums” sowie “Die Eingeschlossenen”, 2005 die Kammeroper “Übü - Eine Opereske in zwei Akten” sowie 2006/2007 die Revue “Rhythmus Berlin” für den Friedrichsstadtpalast Berlin.